Salat war gestern…

Massage_München_Löwenzahn_2… Wildpflanzen sind jetzt!

Alle die mich etwas näher kennen wissen, dass ich schon seit ca. 4 Jahren immer mal wieder Probleme mit meinem Immunsystem habe. Das äußert sich darin, dass ich eine Zeit lang jeden grippalen Infekt mitgenommen habe, den es so gab. In guten Zeiten fühlte ich mich dauerhaft bei 70-80% – nie wirklich fit, aber auch nicht wirklich krank. Dass das kein schöner Dauerzustand ist, brauche ich denke ich keinem zu erzählen. Das laufen zählte lange Zeit zu meinen Lieblingssportarten. Wenn ich aber nach jedem Lauf den Anflug von Gliederschmerzen verspüre und mich am liebsten gar nicht mehr bewegen möchte, ist das alles nicht mehr so lustig. Meine dauerhaft eiternden Mandeln waren ein weiterer Beweis, dass mein Körper mit einer Entzündung zu kampfen hat, die ich endlich in den Griff bekommen wollte.

Der Lebensmittel-Bluttest

Nachdem ich irgendwann nach Anitbiotika und Co. bei einer Heilpraktikerin gelandet bin, stellte diese in einem Bluttest fest, dass ich auf Lebenmittel, die Gluten enthalten sowie Milchprodukte Antikörper bildete. Sie erzählte mir zudem, dass für ein gesundes Immunsystem ein gesunder Darm sehr wichtig ist, da 80% des Immunsystems im Darm sitzen würden. Antibiotika würde die Darmflora so sehr schädigen, dass ich mich nicht wundern bräuchte, warum es mir nach dem Absetzen des Antibiotikas noch schlechter ging, als vorher. Die Darmschleimhaut würde brüchig und durchlässig für Krankheitserreger aller Art. Wenn ich nun auch noch Lebensmittel zu mir nehme, auf die ich Antikörper bilde, setzen sich gerade diese im Darm fest und belasten und beschädigen zusätzlich die Darmschleimhaut. Die Regel lautete also: Ernährungstechnisch alles weg lassen, auf das ich reagiere. Das habe ich inklusive einer Fastenwoche konsequent gemacht und es ging mir super in dieser Zeit! Der Körper brauchte offensichtlich viel weniger Energie zum verdauen und somit fühlte ich mich wacher und im Kopf einfach nur noch fit. Diese Einbrüche nach dem Essen, wenn man einfach nur noch schlafen will, gab es nicht mehr – klar, denn Pizza, Pasta und Brot waren ja tabu. Auch mein Magen fühlte sich super an. Kein aufgeblähter Bauch mehr oder sonstige Verdauungsprobleme.

Aha-Erlebnisse

Massage_München_PizzaDas erste große Aha-Erlebnis hatte ich, als ich nach dieser Zeit eine halbe Pizza aß. Sie lag mir im Magen wie ein Stein, dass mir richtig schlecht war – und das kann mit Sicherheit nicht an der Menge gelegen haben, denn viel war es nicht wirklich.

Ein nächstes Aha-Erlebnis hatte ich ca. 2 Jahre später, als ich mit einem Freund in Italien unterwegs war. Zum Frühstück gab es Brötchen und Croissants, zum Mittagessen Pizza und abends Lasagne. Ich konnte mich nach dem abendsessen kaum mehr bewegen vor Schmerzen. Mein Magen hat rebelliert ohne Ende. Ich war froh, dass ich noch zurück ins Hotel laufen konnte… Das war wohl too much.

Zwischenzeitlich liefen mir Bücher wie „Weizenwampe“ und „Dumm wie Brot“ über den Weg. Auch wenn es einige negative Kritiken über diese Bücher gibt, seither bin ich davon überzeugt, dass unsere Ernährung viel zu kohlehydratlastig ist und dass die Kohlehydrate, die wir hauptsächlich zu uns nehmen (Nudeln und Brot), auch noch die ungesündesten sind. Außerdem habe ich am eigenen Körper gespürt, was passiert, wenn man diese Dinge von seinem Speiseplan eleminiert. Mehr Beweise brauche ich persönlich nicht.

Ernährung – ein endloses Thema…

Massage_München_FleischJe mehr ich mich mit dem Thema Ernährung auseinandersetzte, desto mehr Dinge fand ich, die ich ändern wollte. Entsetzt bin ich über die Massentierhaltung, die wie ganz selbstverständlich von viel zu vielen irgendwie hingenommen wird, habe ich das Gefühl. Tiere, die ein seelenloses Leben führen, in Ställen ohne Platz, vollgestopft mit Antibiotika und einzig und allein dafür bestimmt, auf unserem Teller zu landen. Wie gesund ein Tier für uns sein kann, dass ein so tristes und tierunwürdiges Leben führen musste, das ist für mich völlig klar. Von manchen Ecken werde ich für solche Aussagen belächelt. „Tier ist Tier. Fleisch ist Fleisch.“ Biochemisch mag das stimmen. Das ist aber dann auch schon alles… Mittlerweile ist ja glücklicherweise erwiesen, dass der Mensch beim besten Willen kein Fleisch braucht, um ein ausgewogenes und gesundes Leben zu führen. Im Gegenteil, Fleisch steht im Verdacht, für sämtliche Zivilisationskrankheiten mitverantwortlich zu sein.
Ein nächster Punkt ist, dass wir den Hunger auf der Welt komplett auslöschen könnten, wenn wir alle unseren Fleischkonsum reduzieren würden, da für die Zucht der Tiere eine unglaubliche Menge an Pflanzenfutter drauf geht (von welchem wir die Welt auf jeden Fall ernähren könnten).
Auf Spiegel Online hab ich noch gelesen, dass die Produktion von einem Kilo Rindfleisch 36 Kilo Kohlenstoffdioxid verursacht, was in etwa genauso viel ist, wie wenn ich 250km mit dem Auto fahren würde. Schuld dafür ist das Methan, dass die Tiere bei der Verdauung ausstoßen.
Warum genau essen wir nochmal Fleisch???

Massage_München_MilchWeiter ging es mit dem großen Thema Milch und ich war erschrocken darüber, was hier eigentlich abgeht. Viele Mensch wissen nicht einmal, dass eine Kuh ein Kalb haben muss, um Milch zu geben. Sie denken, es sei normal, dass eine Kuh ständig Milch gibt. Ähm… wieso sollte sie? Geben Frauen ihr ganzes Leben lang Milch? Wohl kaum… Wie sieht die Realität aus? Nun, eine Kuh wird nachdem sie ihr Kalb geboren hat, sofort von diesem getrennt, da das Kalb ja sonst die für uns wertvolle Milch trinken würde. Das Kalb wird entweder selbst zur Milchkuh oder dient uns später als Fleisch. Was es für ein Leben führt, daran will ich kaum denken. Als Baby sofort der Mutter entrissen, völlig unter Schock stehend mit anderen Kälbern aufgezüchtet im Stall bis die erlösende Schlachtbank kommt. Katzenbabies trinken Katzenmilch. Hundebabies trinken Hundemilch. Pferdebabies trinken Pferdemilch. Und Menschenbabies? Die trinken Milch von Ihrer Mutter. Warum um alles in der Welt nehmen wir im ganz großen Stil den Babykühen ihre Milch weg?
Hinzu kommt, dass die Milch, wie wir sie im Supermarkt finden, alles andere als gesund ist. Pasteurisiert und homogenisiert, dazu voll mit Antibiotika, weil die Kühe vor lauter Milch geben wunde Euter haben, welche Eiter in die Milch abgeben, kann die Milch schon fast nicht mehr als Milch bezeichnet werden. Und dann wird noch erzählt, man braucht Milch wegen des Calciums, dass ja so wichtig ist für die Knochen. Mehrfach habe ich jetzt gelesen, dass das Caclium in Milch jedoch gar nicht von den Knochen aufgenommen werden kann und es gibt Studien, die zeigen, dass Menschen, die viel Milch trinken, sogar häufiger Knochenbrüche und andere Krankheiten erleiden, als Menschen die wenig oder gar keine Milch trinken. Mittlerweile versuche ich, meinen Milch- und Joghurtkonsum sehr stark einzuschränken. Auch weil ich gemerkt habe, dass es mir ähnlich wie Weizen einfach nicht so gut tut. Einen Ersatz habe ich hierfür nicht wirklich gefunden, denn auch Soja scheint nicht so der Hit zu sein. Und auch an Mandel-, Reis und Hafermilch kann ich mich nicht gewähnen… Sie schmecken einfach anders.
Hier geht es zu zwei interessanten Artikeln zum Thema Milch:

Das nächste Thema waren die Eier. Ich kaufe immer Bio-Freilandeier und dachte lange, damit alles richtig zu machen. Nach mehreren Videos, in denen ich gesehen habe, wie männliche Küken lebendig einfach geschreddert oder mit Gas erstickt werden, hat es mir zunächst einfach nur die Sprache verschlagen. Es gibt kein deutsches Gesetz, dass dies verbietet. Und es ist einfach nur grausam, wie wir mit Tieren umgehen. Ich verbiete mir jetzt zwar nicht jedes Ei, aber auch hier versuche ich, meinen Konsum zu reduzieren.

Zurück zum Immunsystem – Unkraut mal anders…

Während und nach meiner Fastenzeit ging es mir wie gesagt super! Aber jetzt kann und will ich ja nicht das ganze Jahr fasten… Bereits seit über einem halben Jahr habe ich mein Frühstücksmüsli durch Smoothies ersetzt. In diesen kommen dann verschiedene Salate und Obst, sowie Zeolith, Kokosöl, Zimt, Ingwer, Kurkuma, Chiasamen, Hanfsamen etc. Ein Freund, der dieselben Immunsystem-Probleme hatte, hat mir dann auf einmal von Brennesseln, Löwenzahn und Spitzwegerich erzählt. Mit diesen Wildpflanzen, die von Gärtnern und Gartenbesitzern so verhasst sind, ist er wieder gesund geworden. Gelesen habe ich außerdem noch von der unglaublichen positiven Wirkung von Giersch (welcher bei Gärtnern auch nicht gerade beliebt ist…).

Seit nun knapp 2 Wochen gehe ich Brennesseln und Löwenzahn sammeln, möglichst an Stellen ohne viel Auto- oder Hundeverkehr. Diese mixe ich mir dann anstelle des Salates in meine Smoothies. Seither schwärme ich Jedem von diesen Wunderheilkräutern vor. Ich fühle mich so fit wie nie, brauche teilweise weniger Schlaf und gehe wieder jeden oder jeden zweiten Tag laufen, ohne auch nur den Anflug von Gliederschmerzen zu spüren, wie es ja die letzten Monate und Jahre war.

Mein aktueller Heilfavorit Nummer 1 – Die Brennessel

Massage_München_BrennesselBei meiner Recherche zum Thema Brennessel bin ich u.a. auf diesen Artikel vom Zentrum der Gesundheit gestoßen. Aber wo ich auch hingesehen habe, die Brennesseln scheint tatsächlich ein Wunderkraut zu sein. Gut bei Entgiftungen und zur Entschlackung hilft sie auch gegen Müdigkeit und Erschöpfung. Sie liefert – je nach Wuchsort – zwei- bis viermal so viel Eisen wie ein Rindersteak und bis zu dreimal so viel Eisen wie Spinat. Sie verbessert die Verdauung und beeinflusst Leber, Bauchspeicherldüse und Galle positiv. Auch Hautproblemen wirkt sie (aufgrund der entzündungshemmenden Wirkung) entgegen und kann zudem bei Arthrose und vielen anderen Krankheiten (auch zur Vorbeugung) helfen.

Für meinen Smoothie verwende ich die obersten Blätter einer Brennesselstaude. Ich schneide sie mit einer Schere ab. Durch den Mixvorgang werden die brennenden Härchen zerstört. D.h. man kann den Smoothie ohne Bedenken trinken, brennen tut da nichts mehr! Es können allerdings auch die Früchte der Brennessel verwendet werden, egal ob in Smoothies oder zum Salat oder Müsli :-)

Brennesseln haben keine Nebenwirkungen, versorgen uns mit viel mehr wertvollen Mineralstoffen und Antioxidantien als die Salate und das Gemüse, welches wir im Supermarkt vorgesetzt bekommen und sind noch dazu völlig kostenlos in der Natur zu haben! Was soll ich sagen? Ich bin begeistert!!! Ich spüre es am eigenen Körper, wie es mir besser geht. Was kann für unseren Körper besser sein als die Natur frage ich mich… 

Weitere Infos zur Brennessel findest Du hier.

Mein aktueller Heilfavorit Nummer 2 – Der Löwenzahn

Massage_München_Löwenzahn_3Auch vom Löwenzahn habe ich bisher nur positives gelesen. Er soll die Verdauung regeln, Magen, Darm und Milz stärken, Leber und Galle pflegen, bei Rheuma helfen, Nierensteine auflösen, Giftstoffe aus dem Körper schwemmen und (chronische) Hautleiden verschwinden lassen. Also wieder einmal eine Allround-Wunderpflanze, ganz kostenlos in der Natur zu finden. Warum der Löwenzahn so viel Gutes in unserem Körper auslösen kann ist für mich nicht weiter verwunderlich. Er ist praktisch überall, unverwüstlich uns sehr hartnäckig. Wenn eine Pflanze so allen Umständen zum Trotz immer wieder wächst und wächst und wächst, muss sie unglaublich viel Energie und Widerstandskraft in sich haben. Es ist für mich ziemlich schlüssig, dass sich genau diese Energie und Kraft auch auf unseren Körper überträgt, wenn wir den Löwenzahn zu uns nehmen.
Wichtig: Du kannst vom Löwenzahn bedenkenlos die Blätter und die gelbe Blüte verwenden. Den Stiehl sollte man jedoch nicht essen (wegen der weißen Flüssigkeit innerhalb des Stiehls).

Mein aktueller Heilfavorit Nummer 3 – Der Spitzwegerich

Massage_München_SpitzwegerichDer Spitzwegerich wächst -wie der Name schon sagt- meistens am Wegesrand, aber auch auf Wiesen und Feldern. Du erkennst ihn sofort an seinen langen und schmalen Blättern. Diese verwende ich auch für meine Smoothies. Die Ähren können bevor die Samen gebildet wurde auch gegessen werden. Sie schmecken unfassbar intensiv nach Champignons und können bspw. in der Pfanne geröstet und als Beilage serviert werden.

Ansonsten hat der Spitzwegerich sehr viele Anwendungsgebiete. Hauptsächlich hilft er gegen Entzündungen jeglicher Art und ist sowohl innerlich (Halsentzündung, Entzündungen der Darmschleimhaut etc.) als auch äußerlich (z.B. aufgeschürftes Knie, Insektenstiche, Brennesselverletzungen) anwendbar.

Er hat u.a. viel Vitamin C und Gerbstoffe und wirkt antibakteriell, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, schleimlösend und harntreibend.

Mehr Infos zum Spitzwegerich findest Du hier.

Weitere Kräuter folgen… 

Nachtrag: Die Kräuterhexe geht auf Kräuterwanderung…

Da ich das Gefühl hatte, dass es dringend an der Zeit ist, mal bei einer Kräuterausbildung/-wanderung mitzumachen, war ich eigentlich schon gar nicht mehr erstaunt darüber, dass ausgerechnet darauffolgenden Sonntag eine Kräuterwanderung durch den Westpark angeboten wurde. Diese Gunst der Stunde habe ich natürlich sofort genutzt. Und ich muss sagen, es war wirklich super! Es war unglaublich lustig und schön zu sehen, dass wir so viele essbare Pflanzen direkt vor unserer Haustür haben. Auf dem Speiseplan standen Gänseblümchen, Klee, Beinwell, Knoblauchrauke und vieles mehr! Im Anschluss an die Führung gab es für jeden ein selbst hergestelltes Kräutersalz sowie selbstgemachtes Knäckebrot mit Fliedermarmelade (natürlich auch selbst gemacht). Ich bin so begeistert, dass ich mir gleich mal ein Buch gekauft habe, mit welchem man die wichtigsten Wildpflanzen (und ihre teils giftigen Doppelgänger) identifizieren kann.
Generell gilt: Pflücke nichts, bei dem Du nicht nicht zu 100% sicher bist, was es ist!

Ich wünsche Euch, dass Ihr genausoviel Spaß beim ausprobieren bekommt wie ich und dass immer mehr Menschen klar wird, dass wir sooo viel in unserer Natur finden können, das zum einen kostenlos und zum anderen noch viel gesünder ist, als unsere kaufbaren „Lebens“mittel…

Eure Samira


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